Heutiges Gedankengut

Als ich heute wieder einmal für eine Weile auf dem Klo versumpert bin …


Ja, mir ist durchaus bewusst, dass meine Toiletten-Affinität langsam in einer Art Besessenheit ausartet und ich mir allmähliche überlegen sollte, ob es nicht an der Zeit wäre, meinem Blog eine neue Unterkategorie aufzuschwatzen. Sozusagen einen eigenen Menüpunkt für jene – durchaus philosophisch essenziellen, wertvollen – Themen, die mir auf dem stillen Örtchen plötzlich in den Sinn kommen und über die es sich zu schreiben lohnt. Und auch für jene Gedanken, die mir selbst den Tag versüßen, auch wenn dieser mal nicht ganz so unbeschwert zu sein scheint.
Ich habe auch bereits einige Ideen für großartige Wortspiele, wie diese Kategorie letztendlich heißen könnte.

Was hält ihr denn von diesen Vorschlägen?

  1. Gedankenausdünstungen (0 Likes)
  2. Bedürfnis-Exit (3 Likes)
  3. Nonsens-Topf (0 Likes)
  4. abortige Geistesgüter (1 Like)
  5. Schüsselideen (1 Like)
  6. Gedankenspülkasten (1 Like)
  7. Herztürchennotate (1 Like)
  8. Klofensterln (1 Like)
  9. Aus der Resteverwertungsbedürfnisanstalt (1 Like)
  10. Örtchennewsletter (1 Like)

Stimmt per Kommentar ab! 👍
Ich bin auch für weitere Ideen offen, falls euch in meiner Sammlung noch etwas abgeht. Am Mittwoch, den 13.05.2020, werde ich dann den Titel mit den meisten Likes als neue Unterkategorie in meinem Blog aufnehmen – sofern ich diesen absurden Beitrag jemals veröffentliche… 🤦‍♀️


… Ich bin also auf dem Klo gesessen und starrte – wie üblich – Löcher in die Luft. Schließlich haben sich auch meine Gedanken von dem Örtchen abgewandt und sich mit einer, wie ich finde, sehr interessanten Frage betreffend der deutschen Grammatik befasst. Und zwar haben sie sich gefragt, wie die Artikel vor Ländernamen eigentlich zustande kommen.

Warum sind manche Länder als feminine Nomen deklariert (z.B. die Schweiz, die Türkei,…), während andere das maskuline Genus bilden (z.B. der Vatikan, der Kosovo,…)? Und warum gibt es dann wiederum Länder, die als „neutral“ gelten und ganz ohne Artikel „stehen“ können (z.B. Dänemark, Island,…)?

Ja, mit solchen Fragen beschäftige ich mich am Klo. Und ihr so?


Update 13.05.2020

… And the winner is …
🎉 BEDÜRFNIS-EXIT 🎉

Viel Spaß mit der neuen Kategorie!

12 Kommentare zu „Heutiges Gedankengut

Gib deinen ab

  1. Ich wär spontan für 2.
    Bei mir heißen solche Ergüsse oft einfach „Hirn-Fürze“. Wobei diese mir eher auf dem Balkon kommen.

    Ich schlage mich öfter bei dem eher gruseligen Gedanken herum, was eigentlich wäre, wenn der Film „Matrix“ vielleicht garnicht so unrealistisch wäre?
    Und wir womöglich nach dem „irdischen Tod“ irgendwo den Kopf schütteln, fluchen und mit so einem Daddel-Ding in der Hand schimpfen, weil wir schon wieder ein Leben verloren haben.

    Manchmal tendiere ich dazu, den Gedanken gut zu finden und vieles leichter zu sehen, als es wirkt.
    Einfach ein Spiel-Level.
    Dann wieder fürchte ich, es könnte tatsächlich so Energie-Sauger geben, wie in Matrix.
    Und komme dann wieder zum Schluß, lediglich zu wissen, dass ich GARNICHTS weiß.

    Gut – und dann denk ich noch ganz viele andere solcher Dinge.
    Was würden die Menschen blöd gucken, wenn sie irgendwann merken müßten, dass ihr Leben garnicht so wichtig ist, wie sie oft glauben…
    Aber solche Menschen denken ganz bestimmt nicht solche Gedanken auf dem Balkon oder dem Clo.
    Wir sind also safe 😉

    Dir einen schönen Abend *wink*

    Gefällt 2 Personen

    1. Sehr gut, ist notiert! 😊
      Ja, solche Hirn-Fürze sind mir bei deinen Einträgen schon untergekommen. Hab da eh die ein oder andere Parallele erkannt.

      Ich sollte mir den Film jetzt endlich mal ansehen. Das ist wahrscheinlich ein ziemlich heftiges Outing, dass ich Matrix noch nie gesehen habe… Und trotzdem verstehe ich diese Frage durchaus. Ein guter Freund und ich waren mal nach einer etwas längeren Nacht der Meinung, dass unsere Bevölkerung der Erde nur als Ersatzteillager dienen würde und wann immer ein anderer Planet neue Körperteile braucht, müssen wir halt gehen.
      Ich gebe zu, die Idee hinkt bei genauerem betrachten, aber es war wie gesagt schon spät… 😉

      Glaub auch, wer solche Gedanken hat, nimmt sich selbst nicht ganz so ernst. Definitiv safe! 😊

      Dir auch einen schönen Abend! 🏙️

      Gefällt 2 Personen

  2. Für die „Benamsung“ Deiner neuen, aus meiner Sicht durchaus vielversprechend scheinenden Kategorie hätte ich spontangleich mehrere Vorschläge:

    – abortige Geistesgüter
    – Schüsselideen
    – Gedankenspüle (auch: Gedankenspülkasten)
    – Herztürchennotate (oder auch -traktate, je nach dem)
    – Klofensterln
    – Aus der Resteverwertungsbedürfnisanstalt
    – Neues vom Örtchen (Örtchennewsletter)

    Zum Thema Genus von Ländern kann ich nur beipflichten, dass es verwirrend ist. Angesichts dessen dass, freilich genderignorant, stets von Vaterländern die Rede ist, läge ja die durchgängige Verwendung des Makulinums auf der Hand. Unter heutigen, schwer erkämpften Gegebenheiten wäre der Sudan aber wohl korrekterweise als Sudan*in zu bezeichnen.

    Ganz problematisch wird es beim Kosovo, da sind als Artikel laut Duden sowohl „der“ (männlich) als auch „das“ (sächlich) möglich in der landessprache heißt das Land allerdings Kosova, und das ist meines Wissens nach weiblich.

    Bei einem Inserat zum Auffinden eines geeigneten Urlaubslandes etwa, müsste man also, um im Zweifel allem gerecht zu werden, etwa folgenden Wortlaut wählen:

    „Suche nach Land (m/w/d) mit Aussicht auf intgeressanten, iinsopirierenden Urlaub. Wer kann helfen?“

    Oh Mann, ich muss nicht mal auf dem Klo sitzen, damit mir solche skurrilen Gedanken kommen … 🙃

    Sehr liebe Grüße, und schlaf schön! 💚🌹

    Gefällt 3 Personen

    1. Danke für deine Ideen!! – Sind alle samt in die Liste mitaufgenommen. 🙂

      Ich muss schon wieder schmunzeln… Ob diese Gedanken Feministinnen auch schon mal hatten und die „männlichen“ Länder bald in Irana, Sudana,… umbenannt werden?! Wobei das wäre mir wiederum zu viel – dann würde erst wieder ein Ungleichgewicht herrschen. Aber die Artikel wegzulassen, würde ich als äußerst sinnvoll erachten.

      Meiner Meinung nach sollten bzw. hätten wir uns eh viel mehr ein Beispiel an der englischen Sprache nehmen sollen. Schlicht und einfach.

      Und btw, skurrile Gedanken sind sowieso (zum Glück) ortsungebunden. 😉

      Hab ’nen schönen Tag 🌻

      Gefällt 1 Person

  3. Bin für 2.
    Gute Fragen beantwortet zumeist sehr gut die Seite mit gleichem Namen – hier meine favorisierte Antwort: https://www.gutefrage.net/frage/warum-haben-manche-laender-einen-artikel-vor-dem-namen#answer-284085460
    Im gleichen Frage-/Antwort-Faden schlug ein anderer User diese Übersicht vor:
    https://deutsch.lingolia.com/de/wortschatz/laender-nationalitaeten
    Vor ungefähr 7 Jahren habe ich mal eine Spaß-Petition zur Vereinheitlichung gestellt, die wo (…) ganz anders ansetzte und zu einem sprachlich interessanten (logischen?) Ende führte – wir sind EuropAEr:
    https://nachadla.blogspot.com/2013/07/petition-einheitliche-eu.html

    Gefällt 1 Person

    1. Ich erkenne mich als großer Fan deiner Petition!! Logisch, einfach – grandios!! 👍

      Und wenn wir bei der Erklärung des ersten Links bleiben: dass Länder im Plural das weibliche Genus bilden, halte ich noch für durchaus plausibel, wie eben die Vereinigten Staaten. Aber wozu brauchen die Schweiz, Mongolei,… das weibliche „Dranhängsel“? Das ist nicht nur überflüssig, sondern meiner Meinung nach auch schlicht unkorrekt. Entweder müssten sie den Artikel weglassen, oder eben auch die Mehrzahl bilden. Also dann: die Schweizen, oder die Schweizer Staaten (wobei bei der Größe?!),…

      Gefällt 1 Person

      1. Das ist es! Warum ist mir das seinerzeit nicht schon eingefallen. Mir ist es nur heute beim Verlinken in den Sinn gekommen – also dass es das „männliche“ (er) betont -, und du hast mir soeben die Lösung gegeben. Nicht das Zuhängsel „er“ – „en“ ist es + es ist besser als „es“.
        Der Logik folgend wären wir dann „Europaen“, das klingt doch arg viel „cooler“. Nur bei Ländern, die sowieso schon mit „en“ enden (wie Spanien), wäre es etwas seltsam (Spanienen), vielleicht sollte es man da gar komplett weglassen. Der Auslöser war ja in der Tat damals Zypern. Und weil „Zypernen“ deutlich angenehmer als „Zyperner“ sich anhört…

        Also wenn mir mal voll langweilig ist, dann mache ich ergo eine „Reboot“ von der Petition – für Spaß versteht sich, inkl. Blogposts und Verlinkung. 🙂 Vielleicht dann auch gleich global. „Europaen“ müssen ja nicht immer die Vorreiter sein. ^^

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      2. Ich glaube wir haben da etwas ganz, ganz großes erschaffen! 😉 Die nächste Petition wird bestimmt durch die Decke gehen!!

        Bin gespannt, ob die Afrikanen, Asianen,… da mitziehen – aber mit unserem glorreichen Konzept, bin ich da guter Dinge!

        😂😂😂

        Gefällt 1 Person

  4. Bedürfnis-Exit finde ich klasse. Das verweist irgendwie vom Klang her für mich auf die seelische Bedeutung des Verdauungsprozesses…so eine Art psychosomatisches Wortspiel sozusagen. Ich habe heute auf dem Klo auch eine Idee für den nächsten Beitrag gefunden – oder müsste man sagen gelegt 🙂 Toilettengänge sind einfach produktiv. Sie schaffen Raum für Neues auf vielen Ebenen…Und im besten Fall kann man sogar stolz drauf sein. Ein schönes kreatives Wochenende!

    Gefällt 1 Person

    1. Ist vermerkt! – Bis jetzt sieht es für Bedürfnis-Exit recht gut aus. 😉

      Ein psychosomatisches Wortspiel? Eine schöne Assoziation eines, wie ich finde, viel zu wenig (wert)geschätzten Grundbedürfnisses!

      Danke, ebenso! Bin schon auf dein nächstes Textergebnis gespannt. 🙂

      Liken

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